Druckende Rechner von Olympia

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Olympia CP 400
Olympia CP 601

Es ist schwer, sich einen Gesamtüberblick über alle von Olympia gebauten elektronischen Rechenmaschinen zu verschaffen. Im Büromaschinenlexikon, das leider nur bis 1986 erschienen ist, sind selbst in der abgedeckten Zeitspanne nicht alle Modelle aufgeführt, und im Katalog meiner Sammlung natürlich erst recht nicht.

Dennoch wage ich es hier, einen Überblick über die druckenden Maschinen zu geben, der aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Die Zeitangaben richten sich nach dem Büromaschinenlexikon (BML). Es ist jedoch sicher, dass der eine oder andere Rechner schon auf dem Markt war, bevor er in diesem Katalog aufgetaucht ist.

Inhaltsverzeichnis

Dickschiffe

Olympia CP 140

Der erste elektronische Tischrechner mit Druckwerk, der im Büromaschinenlexikon auftaucht, war 1969/70 der RASE 4/30-3, eine „Vierspeziesmaschine“ (ein Begriff aus der Zeit der mechanischen Maschinen) mit 30 Stellen (allerdings nur intern) und 3 Speichern. Im BML 1970/71 wurde er durch den RASE 4/30-2 mit nur zwei Speichern ergänzt; ein Jahr später waren beide Modelle schon nicht mehr aufgeführt.

Nachfolger war der CP 600, der ein Jahr später durch den CP 601 abgelöst wurde. Etwa gleichzeitig erschien auch eine kleinere Variante, der CP 400.

Wesentlich moderner wirkten die Modelle CP 140 und CP 141, die erstmals im BML 1974 aufgeführt waren. Sie wurden bald durch die im gleichen Gehäuse sitzenden Modelle CP 130, CP 162 und CP 181 ergänzt (siehe Gruppe Olympia CP 130 bis CP 181). Diese Geräte waren noch knapp 5 kg schwer und hatten, wie ihre Vorgänger, noch keine Anzeige. Äußerlich ähnelten sie in der Form den damals noch parallel angebotenen mechanischen Rechenmaschinen, insbesondere der AM 209, hatten aber andere Proportionen und waren eher breit als hoch.

Zunehmende Vielfalt

Olympia CPK 120
Olympia CP 121
Olympia CPA 1200
Olympia CP 1201
Olympia CPD 5410
Tastaturblende eines CP 1420

Anschließend fängt es an, etwas unübersichtlicher zu werden. Wie auch bei anderen Herstellern wurde die Produktvielfalt, d.h. die Anzahl der zeitgleich angebotenen Modelle, auch bei Olympia immer größer, was man auch an den Typenbezeichnungen erkennt.

Begannen bisher – abgesehen von den ganz alten RASE, die noch nach dem Schema für mechanische Maschinen bezeichnet waren – alle Typenbezeichnungen mit CP, was wohl für „Calculator“ und „Printer“ steht, kamen jetzt Sonderausführungen dazu, die mit CPK, CPM, CPA, CA oder PA begannen und schließlich auch mit CPD, was ein zusätzliches Display kennzeichnet. Eine Logik ist dabei nur bedingt zu ekennen, insbesondere haben natürlich auch die Maschinen mit CA einen Drucker, und auch die PA ist ein „Calculator“. Beide Bezeichnungen sind also gleichbedeutend mit CPA.

Im BML 1975 tauchen gleich drei neue Maschinen auf, der CPK 120, der CPM 12 und der CPM 12/1. Alle drei haben, verglichen mit der Serie CP 140, ein deutlich kleineres und weniger wuchtig wirkendes Gehäuse.

Was das K im CPK bedeutet, weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich bezieht es sich jedoch auf den konstanten Faktor bzw. Divisor, auf dem im BML hingewiesen wird. Der CP 140 hatte dieses Feature jedoch auch schon. Ansonsten ist der CPK 120 ein ganz normaler druckender Tischrechner mit 12 Stellen und ohne Speicher. Gab es womöglich auch einen CPK 121 mit Speicher? Während man über Google zum CPK 120 noch zahlreiche Farbbandangebote findet, liefert CPK 121 keinen einzigen Treffer, also hat es ihn wahrscheinlich nicht gegeben.

Die Rechner CPM 12 und CPM 12/1 (mit Speicher) haben ein Metallpapierdruckwerk, erstmals bei Olympia (im BML heißt es „mit neuem Schreibsystem“) und vermutlich auch zum letzten Mal. Sie haben ein anderes Gehäuse als der CPK 120, das an den unteren Teil der Gehäuse der Reihe CP 140 erinnert (ohne den dunklen „Aufbau“), aber etwas schmaler ist. Bemerkenswerterweise waren diese Rechner mit einem Battterieeinschub für netzunabhängigen Betrieb lieferbar. Hier muss man erwähnen, dass die Druckermotoren der Rechner der Reihe CP 140 noch direkt mit 220 V Netzspannung betrieben wurden!

Ebenfalls schon 1975 oder 1976 erschienen, aber erstmals im BML 1977 aufgeführt, ist der CP 121, der von der Bezeichnung her ein "normaler" Rechner ist. Man kann ihn als Nachfolger des CP 141 betrachten; die Tastaturbelegung und damit der Funktionsumfang sind fast gleich. Das Gehäuse ist etwas größer als das des CPK 120 und unterscheidet sich durch die stark abgerundeten hinteren Oberkante und die kleine Stufe auf der Obserseite. Schon damals ein Schritt in Richtung späterer Modelle mit Anzeige?

Im BML 1976 taucht ein Rechner mit einer weiteren neuen Buchstabenkombination auf, der CPA 1200. Er hat bis auf die braune statt weiße Unterschale und Druckerabdeckung das gleiche Gehäuse wie der CPK 120, hat jedoch eine „Addiermaschinentastatur“ (deswegen wohl das A in der Typenbezeichnung). Er hat drei Nullentasten, einen Dezimalpunkt an ungewohnter Stelle, die [+]-Taste hat eine „dreifache“ Größe, und die Punktrechnungstasten sind unauffällig (in weiß!) am rechten Tastaturrand angeordnet. Dies sollte wohl den Umstieg von mechanischen Addiermaschinen erleichtern, denn die Modelle der AE-Reihe hatten tatsächlich die gleiche Tastenanordnung!

Bemerkenswert ist die hier erstmals auftauchende vierstellige Modellnummer, die man als Nummernreihe 1, 12 Stellen und 0 Speicher interpretieren kann. Die zweite 0 steht für das erste Modell dieser Reihe, wie auch sonst fast alle echten Neukonstruktionen zuerst eine Typennummer mit einer 0 am Ende hatten, egal wie viele Stellen die Nummer hat. Olympia ist (mit einigen Ausnahmen) bis heute bei vierstelligen Nummern geblieben, soweit es um „große“ Rechenmaschinen mit Druckwerk geht: Ein modernes Beispiel ist der CPD 5212, nach der oben beschriebenen Regel ein Rechner mit 12 Stellen, einem Speicher und das 2. Modell der Nummernreihe 5.

Im BML 1977 gibt es schon wieder einen Rechner mit einer neuen Buchstabenkombination, den CA 12. Warum das P hier entfallen ist, weiß nur Olympia, denn auch dieses Modell hat natürlich ein Druckwerk und – wie der CPA 1200 – eine Addiermaschinentastatur. Der Funktionsumfang wurde etwas reduziert (kein Postenzähler); man kann das Gerät als den kleineren Bruder des CPA 1200 bezeichnen, zu dem es parallel angeboten wurde, aber warum die Typenbezeichnung so abweichend gewählt wurde, ist unklar.

Etwa gleichzeitig ist auch der CP 1210 erschienen, der im Gehäuse des CP 121 sitzt, allerdings wie der CPA 1200 mit brauner Unterschale und Druckerabdeckung. Anscheinend ist das nur kurz aufgetauchte komplett weiße Design der Maschinen nicht so gut angekommen.

Ebenfalls 1977 taucht der CPD 5210 auf, ein Rechner mit Druckwerk und Anzeige und das erste Modell der Reihe, die noch heute als CPD 5212 verkauft wird. Er hat wiederum ein anderes Gehäuse als der CP 1210 und eine Tastatur, bei der im Grunde die Addiermaschinentastatur des CPA 1200 bzw. CA 12 mit den sechs Speichertasten des CP 1210 kombiniert wird. Vermutlich schon wenig später oder gar gleichzeitig sind die 14stelligen Modelle CP 5410 und CPD 5420 erschienen.

Im gleichen Gehäuse sitzen mindestens drei displaylose Modelle, die im BML nie auftauchen, der 12stellige CP 1201 sowie die 14stelligen Modelle CP 1410 und CP 1420. Auch die im BML 1978 aufgeführten Modelle CPD 5211 und CP 1211, die gegenüber dem CPD 5210 bzw. CP 1210 einen zusätzlichen Akkumulator für Produkte und Quotienten haben, sind in dieses Gehäuse eingebaut, welches die letzte von Olympia selbst gebaute Gehäuseform darstellt.

Bevor wir zu den in Japan gebauten Rechnern kommen, weise ich noch auf eine Gemeinsamkeit hin, die alle „echten“ Olympias seit der Reihe CP 140 aufweisen: Sie haben eine Tastaturblende, die kein fester Bestandteil der Gehäuseoberschale ist, die es also elegant ermöglicht, verschiedene Tastaturen und Schiebeschalteranordnungen in einem ansonsten gleichen Gehäuse unterzubringen. Die Blenden der verschiedenen Gehäusetypen sind übrigens nicht alle gleich groß; die breitesten findet man in der Reihe CP 140.

Die Japaner übernehmen

Olympia CA 500
Olympia PA 12
Olympia CPD 3210
Olympia CPD 5212 S

Der nicht im BML aufgeführte CA 500 (mein Exemplar ist vom 1975) war möglicherweise der erste in Japan gebaute druckende Olympia-Rechner (anzeigende Rechner ließ Olympia schon seit dem ICR 412 in Japan herstellen!). Gebaut wurde der CA 500 von Toshiba. Dieser Rechner hat schon vor dem im letzten Abschnitt erwähnten CA 12 die Buchstabenkombination CA eingeführt – er hat nämlich eine "Addiermaschinentastatur" mit räumlich getrennten Tasten für die Punktrechenarten. Das Modell war preislich vermutlich unterhalb der zeitgleich angebotenen Olympia-Maschinen angesiedelt.

Auch der CPD 575 taucht in keiner Ausgabe des BML auf. Mein Exemplar ist von 1976 und wurde in Hongkong gebaut. Das Modell ist wahrscheinlich vor dem CPD 5210 erschienen und deshalb möglicherweise der erste Olympia-Rechner mit Druckwerk und Anzeige. Optisch wirkt der CPD 575 wie eine Mischung aus "echten" und japanischen Olympia-Rechnern; seine Tastenkappen haben nicht die gewohnte runde Form, aber die Schiebeschalter sehen aus wie bei Olympia üblich. Auch die Logik ähnelt der der "richtigen" Olympia-Rechner, denn sie basiert auf Rockwell-ICs.

1980 (1979 gab es keine Ausgabe des BML) taucht mit dem PA 12 wieder ein Rechner auf, dessen Buchstabenkombination neu ist. Wie der CA 500 ist es ein japanisches Produkt und weicht optisch stark von den "echten" Olympia-Rechnern ab. Die Formen der Tastenkappen dieser beiden Rechner (ohne die für Olympia typische runde Oberseite) findet man z.B. auch an den Modellen CPD 3210 und CPD 2512, aber sonstige Gemeinsamkeiten sind zumindest äußerlich nicht erkennbar. CA 500, CPD 575 und PA 12 haben kaum Familienähnlichkeit und stammen auch nicht vom gleichen Hersteller.

Ebenfalls im BML 1980 taucht der Japan gebaute CA 120 auf. Sein Gehäuse ähnelt dem des später erschienenen Modells CPD 3212, aber er hat kein Display. Der CP 1202 hat gegenüber dem CA 120 zusätzlich einen GT-Speicher, Vorzeichenwechsel und einen Postenzähler. Der Rechner ist im BML nicht abgebildet; man kann deshalb raten, ob er im gleichen Gehäuse sitzt wie der CA 120 oder (wie man aus seiner Typenbezeichnung schließen könnte) im älteren Gehäuse der Modelle CP 1210 oder CP 1211.

Die letzten im BML als neues Modell auftauchende „echte“ Olympia-Rechner ist 1980 der bereits erwähnte CPD 5410, der aber nur eine Variante des älteren CPD 5420 ist und wohl schon gleichzeitig mit diesem erschienen ist (mein Exemplar ist von 1978).

Im BML 1980 übernehmen also die in Japan gebaute Rechner endgültig die „Macht“, und sie sind jetzt mit den „Topmodellen“ CPD 5212 und CPD 7220 vertreten. Warum letzterer CPD 7220 heißt und nicht CPD 5220, ist angesichts des gemeinsamen Gehäuses zunächst unklar. Entscheidend dafür ist aber eine herausragende Funktionalität – er ist nämlich programmierbar! Damit steht er alleine auf weiter Flur, denn Vorgänger oder Nachfolger sind mir nicht bekannt.

Ebenfalls im BML 1980 tauchen die kleineren Modelle PD 2012 und CPD 3211 auf. Ersterer ist sehr kompakt und hat nur 10 Stellen sowie einen eingebauten NiCd-Akku, der mobiles Arbeiten erlaubt. Auch der größere CPD 3211 dehnt das bisherige Angebot nach unten aus; insbesondere hat er eine „Billigtastatur“, die trotz ihrer Größe eher an einen Taschenrechner als an einen Tischrechner erinnert.

Nicht im BML aufgeführt ist das Modell CPD 3210, das vermutlich 1979 erschienen ist. Es bildet den Ausgangspunkt einer langen „3er-Reihe“ einer etwas preiswerteren Kategorie, die bis heute als CPD 3212 S und CPD 3212 T im Handel ist – parallel zur größeren „5er-Reihe“.

Der zuvor beschriebene CPD 3211 passt trotz seiner Nummer wegen seines Designs und seiner Tastatur nicht in diese Reihe und ist noch eine Klasse weiter unten anzusiedeln. Als vergleichbaren Rechner, aber ohne Display, kann man den im BML 1981 auftauchenden CP 211 betrachten – hier hat man also die eigentlich unpassende 3 weggelassen! Zwar hat der CP 211 wieder eine „richtige“ Olympia-Tastatur mit runden Tastenkappen, aber er ist etwas kompakter als die „3er-Reihe“. Vermutlich ist es der letzte Olympia-Rechner ohne Anzeige.

Neu ist 1981 auch der PD 610, der größenmäßig noch unterhalb des weiterhin angebotenen PD 2012 angesiedelt ist. Er hat ein Druckwerk für 38-mm-Papierrollen und fällt in die Kategorie der portablen, batteriebetriebenen „Hand-Rechner“. Er hat wie der PD 2012 einen eingebauten NiCd-Akku und nicht wie spätere Rechner dieser Klasse ein Fach für drei oder vier einfache Trockenbatterien. Der Grund dafür dürfte das stromfressende VF-Display sein.

Ebenfalls im BML 1981 taucht mit den Modellen CPD 5212 S und CPD 5421 S die „S-Reihe“ auf (Angabe im BML), hervorgehoben wird vor allem das leisere Druckwerk (das von NMB stammt statt von Epson).

In der Ausgabe 1982/83 war Olympia nicht im Büromaschinenlexikon vertreten. 1984 tauchen dann drei neue druckende Rechner auf. Der PD 510 tritt die Nachfolge des PD 610 an, jetzt klassentypisch mit LC-Display und normalen Batterien.

Der CPD 2512 ist ein normalgroßer Rechner mit VF-Display, der ziemlich aus der Reihe fällt. Neben einem nur einfarbigen Citizen-Druckwerk, das bei einem Rechner dieser Größe reichlich unterdimensioniert wirkt, hat er ein für Olympia ungewohntes Tastaturlayout mit den Punktrechentasten links vom Ziffernblock und einem „Addiermaschinenblock“ rechts davon. Und ganz links befinden sich die Tasten für den Speicher! Auch die Tastenbeschriftung ist untypisch und die Tastenkappen weichen wieder einmal von der gewohnten Form ab. Interessant ist jedoch die für die „echten“ Olympia-Rechner typische Tastaturblende, die nicht fest mit der Oberschale verbunden ist!

Das Gerät ist wie die zu Beginn dieses Abschnitts beschriebenen CA 500 und PA 12 ein Außenseiter im Programm. PA 12 und CPD 2512 stammen evtl. vom gleichen Hersteller, denn sie haben sehr ähnliche Tasten und auch die gleiche untypische Beschriftung („T“ für „Total“ statt dem gewohnten Stern). Mit dem CA 500 teilt sich der CPD 2512 die Form und Beschriftung "FEED" der Papiervorschubtaste.

Mir ist außer dem CPD 2512 und dem oben erwähnten CPD 2012 kein anderer Olympia mit einer mit 2 beginnenden vierstelligen Nummer bekannt, aber es gibt sie, wenn man den Seiten der Farbbandhersteller glauben kann. Ich kann also nicht ausschließen, dass der CPD 2512 irgendwann einen Nachfolger bekommen hat und/oder es parallel dazu andere Varianten gegeben hat.

Ebenfalls 1984 taucht erstmals der CPD 3212 auf, ein weiteres Modell der mit dem CPD 3210 begonnenen „3er-Reihe“. Die Zahl 3212 in der Modellbezeichnung wurde seitdem nicht mehr verändert, neuere Modelle erhielten, wenn überhaupt, lediglich einen angehängten Buchstaben zur Unterscheidung. Der CPD 3212 ist, soweit es die Informationen aus dem BML betrifft, der vorerst letzte neue Olympia, denn in den beiden letzten Ausgaben 1985 und 1986 tauchen keine weiteren Modelle auf.

1987 bis heute

AEG-Olympia CPD 4512
Olympia CPD 5212 (2). Dieses Anfang der 90er Jahre erschienene Modell wird im Prinzip noch heute hergestellt.

Aber es ging natürlich trotzdem weiter: Modelle der bereits erwähnten 3er- und 5er-Reihen werden bis heute angeboten; die aktuellen Modelle sind CPD 3212 S, CPD 3212 T und CPD 5212. Außerdem gibt es den 14stelligen CPD 5514 T mit Thermodrucker .

Auch auch die druckenden „Handrechner“ wurden weiterentwickelt: Das aktuelle Modell ist der CPD 420, und auch einen PD 700 und einen PD 700 S hat es gegeben.

Die etwas größeren Modelle CPD 430 und CPD 440 stehen in der Nachfolge des PD 2012, und auch der schwarze CPD 123 aus der AEG-Olympia-Zeit gehört in diese zwischen den "Handrechnern" und den "ausgewachsenen" Tischrechnern anzusiedelnde Kategorie.

Zu den etwas unterhalb der 3er-Reihe anzusiedelnden Rechnern gehört das aktuelle Modell CPD 512 ER.

Und dann sind da noch die Ende der 1980er Jahre erschienenen AEG-Olympia-Modelle CPD 4512, CPD 7512, CPD 8512 und CPD 8514, futuristisch aussehende Geräte in einem extrabreiten Gehäuse und mit einem hochwertigen zweifarbigen Druckwerk (Epson Model 660 bzw. 680). CPD 7512, 8512 und 8514 sind für Rechner dieser Kategorie normal ausgestattet, während der CPD 4512 für seine Größe bemerkenswert schwach bestückt ist – er hat weder einen richtigen Speicher (nur einen Konstantenspeicher), noch eine Vorzeichenwechseltaste. Wie diese Modelle preislich zur „5er-Reihe“ positioniert waren, ist mir nicht bekannt.

Auf einer US-Website bin ich auf einen Olympia EC 2000 gestoßen. Optisch ähnelt er den Modellen CPD 3212 A und CPD 5212 A, wobei die Schiebeschalter optisch ersterem entsprechen und die Gehäusegröße eher letzterem. Ein entsprechendes deutsches Modell ist mir noch nicht begegnet.

Abschließend bleibt der Hinweis, dass alle auf dieser Seite aufgeführten und abgebildeten Rechner mit Ausnahme der aus der vorübergehenden AEG-Olympia-Phase eines gemeinsam haben, egal ob sie 1969 oder 2009 gebaut wurden: Über 40 Jahre hinweg sind der Olympia-Schriftzug und das rote Logo unverändert geblieben, eine Dauer, die ich bisher bei keiner anderen Marke finden konnte.

Übersicht der „echten“ Olympia-Rechner

Im Folgenden eine (wahrscheinlich unvollständige) Übersicht der von Olympia selbst gebauten Rechner, gegliedert nach Gehäusetyp.

RASE, CP 600, 601 und 400

Modell Jahr (ca.) Druckwerk Bild
RASE 4/30-2 1969
RASE 4/30-3 1969
CP 600 1970
CP 601 1971
OlympiaCP601.jpg
CP 400 1971 40.804
OlympiaCP400.jpg

Gruppe CP 140

Modell Jahr (ca.) Druckwerk Bild
CP 140 1973 40.806
OlympiaCP140.jpg
CP 141 1973 40.806
OlympiaCP141.jpg
CP 130 1974 40.806
OlympiaCP130.jpg
CP 162 1974 40.806
120px
CP 181 1974 40.806
120px

Gruppe CPK 120

Modell Jahr (ca.) Druckwerk Bild
CPK 120 1975 40.814
OlympiaCPK120.jpg
CPA 1200 1976 40.814
OlympiaCPA1200.jpg
CA 12 1976 40.814
OlympiaCA12.jpg

Gruppe CP 121

Modell Jahr (ca.) Druckwerk Bild
CP 121 1975 40.817
OlympiaCP121.jpg
CP 1210 1976 40.817
OlympiaCP1210.jpg

Gruppe CP 1201

Modell Jahr (ca.) Druckwerk Bild
CP 1201 1976 40.817
Olympia CP1201.jpg
CP 1211 1977 40.822
Olympia CP1211.jpg
CP 1410 1977 40.822
Olympia CP1410.jpg
CP 1420 1977 40.822
Olympia CP1420.jpg
CPD 5210 1976 40.814
Olympia CPD5210.jpg
CPD 5211 1977 40.822
Olympia CPD5210.jpg
CPD 5410 1977 40.822
Olympia CPD5410.jpg
CPD 5420 1977 40.822

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