Sigma TR 58

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Der Sigma TR 58 ist ein 12-stelliger anzeigender Tischrechner mit LC-Display und Solarzelle. Erschienen ist das Modell vermutlich in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre.

Der Funktionsumfang ist für einen Rechner dieser Größe (Grundfläche ca. 162 x 205 mm) im üblichen Rahmen; neben den Grundfunktionen und einem Speicher stehen Postenzähler, Aufschlagsrechnung, Quadratwurzel und Registertausch zur Verfügung.

Die 12 Ziffern belegen die gesamte Breite der Anzeige; Minuszeichen, Speicher und Fehler werden oberhalb der Zahlen dargestellt. Die Tastatur ist vom Typ "soft touch", besteht also aus Gummi. Zum Betrieb bei schwachen Lichtverhältnissen kann eine AA-Batterie eingesetzt werden.

Das Gehäuse des Sigma TR 58 mit seinen charakteristisch geformten Schiebeschaltern und den runden Zierscheiben an den Seiten findet man – in anderen Farben – auch bei Rechnern anderer Anbieter, z.B. Olympia LCD 612 E und Twen SX 1220 € solar. Beide Rechner unterscheiden sich vom Sigma jedoch im Funktionsumfang und in der Zahl der Tasten. Die Seriennummer ist nur eine kurze "Production No", was darauf hindeutet, dass diese Rechner vom gleichen Hersteller stammen wie der in Größe und Ausstattung vergleichbare Triumph-Adler T 1210 solar.

Innenleben

Der Rechner ist relativ leicht zu öffnen, denn das Gehäuse hat keine Schnappverschlüsse. Nach dem Öffnen von vier relativ kleinen Schrauben hängt das Gehäuse noch an drei Nasen zusammen, die anders als bei vergleichbaren Rechnern, an der Hinterkante sitzen. Beim Trennen der Gehäusehälften muss man auf die ziemlich knapp bemessenen Kabel zum Batteriefach achten.

Solarzelle und Displayeinheit sind nur mit Klebebändern befestigt, die sich leicht lösen; die Bauteile sind bei geschlossenem Gehäuse allerdings zusätzlich abgestützt.

Wie bei Rechnern dieser Art üblich, ist nur eine Platine vorhanden, die zugleich als Haupt- und Tastaturplatine dient. Nur die CPU sitzt auf der verdeckten Oberseite der Platine; die Position des ICs ist aber an der Unterseite angezeichnet. Dort befinden sich auch einige diskrete Kondensatoren und Dioden. Zum Abnehmen der Platine müssen 13 Schräubchen gelöst werden. Die jetzt sichtbare CPU ist ein Toshiba T6896. Ein Datumscode deutet auf das Baujahr 1996 hin. Die Platine selbst ist mit "CB24-038B" beschriftet. Die gleiche CPU findet sich auch im Walther D 12 Solar und vermutlich im AEG Olympia LCD 612 Solar.

Die Tastatur besteht aus einer einzigen Gummimatte, die zweifarbig eingefärbt ist. Anders als beim im gleichen Gehäuse sitzenden, etwas jüngeren Twen SX 1220 € solar ist eine Kontaktfolie vorhanden ("CB24-039"), obwohl die Gummimatte leitfähig beschichtete Kontaktstellen hat.

Galerie

Eigenes Exemplar

  • Inv.-Nr. 231, Seriennummer 74, Baujahr 1996 (?), Zustand: einige Anzeigesegmente ausgefallen (Kontaktproblem im Folienkabel), Handbuch vorhanden
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