Reihe Triumph-Adler 121 PD

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Adler 121 PD (Typ CP46(3)) von 1981 mit deutscher Tastaturvariante
Triumph-Adler 121 PD plus von 1991

Die Reihe 121 PD von Triumph-Adler umfasst 12-stellige Tischrechner mit zweifarbigem Druckwerk und Leuchtanzeige, die häufig als Deutschlands meistverkaufte Tischrechner bezeichnet werden und deshalb zumindest bei uns den Standard-Tischrechner schlechthin repräsentieren. Das erste Modell der Reihe ist ca. 1977 erschienen und das bisher letzte Modell Mitte der 2010er Jahre.

Im Gegensatz zu der erst ca. 1982 begonnenen Reihe 1121 PD mit Addiermaschinentastatur nach DIN 9755 haben die Rechner der Reihe 121 PD eine Tastatur nach DIN 9798, bei der Punktrechnungstasten direkt neben den großen Additions- und Subtraktionstasten liegen. Eine Ausnahme ist hier das allererste Modell (CP41), das wie die früheren Tischrechner noch eine normalgroße Minustaste und eine nur doppelt große Plustaste hat.

Ab dem zweiten Modell (CP42) hat sich das grundsätzliche Layout der Tastatur im Laufe der Jahre praktisch nicht mehr verändert: Links der Ziffernblock mit [00]-Taste und breiter [0]-Taste sowie [C/CE]- und [(-)]-Tasten (und ab dem 121 PD plus eine [#/D]-Taste). Mit etwas Abstand folgen rechts davon die großen Plus- und Minustasten und direkt daran anschließend (von oben nach unten) die Tasten für Zwischensumme, Division, Multiplikation und Gesamtsumme. Nach einer weiteren Lücke folgen die vier Speichertasten am rechten Ende der Tastatur.

Zumindest von einem Teil der Modelle gab es eine alternative „deutsche“ Ausführung, bei der Plus- und Minustaste bei sonst unveränderter Tastatur gleich groß waren (siehe Bild).

Die kleineren, oberhalb der Haupttastatur angeordneten Funktionstasten sowie die Zahl und Funktion der Schiebeschalter haben sich von Modell zu Modell verändert und spiegeln die zunehmende Funktionsvielfalt der Rechner wider. Seit dem Modell R001 von ca. 1984 sind die Schiebeschalter unter einem kleinen Deckel angeordnet, was die Rechner etwas übersichtlicher aussehen lässt.

Zumindest von einem Teil der 121 PD, darunter dem relativ modernen 121 PD plus, gibt es auch Ausführungen ohne Speicher, genannt 120 PD. Diese Modelle haben einen Grand-Total-Speicher, sind also nicht wirklich speicherlos.

Nur vom Namen her in diese Reihe gehört der in der ersten Hälfte der 1990er Jahre erschienene 121 jet PD. Die Gemeinsamkeit mit den anderen 121 PD besteht im Tastaturlayout, wobei der 121 jet PD aber eine Tastenspalte mehr hat, die seinen größeren Funktionsumfang widerspiegelt. Zu diesem gehört die Fähigkeit, alphanumerische Zeichen zu drucken, weswegen er mit einem (einfarbigen) Tintenstrahldruckwerk ausgestattet ist.

Ebenfalls nicht in diese Reihe gehört der 121 XPD, bei dem es sich um einen wesentlich kleineren und preiswerteren Rechner handelt. Außerdem hat er eine Addiermaschinentastatur, müsste also eigentlich eher 1121 XPD heißen – einer der vielen Fälle, bei denen man aufhören sollte, nach einer Logik in den Modellbezeichnungen zu suchen!

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