Diskettentaschenrechner

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Diskettentaschenrechner
Die Rückseite ist von einer echten Diskette kaum zu unterscheiden

Der Diskettentaschenrechner ist ein Rechner in der Größe und Form einer 3,5-Zoll-Diskette. Lediglich die Maße einiger Details weichen von denen einer richtigen Diskette ab; so stimmen die Proportionen des Metallschiebers und dessen Öffnung nicht genau, und auch der "Schreibschutzschieber" ist zu schmal und natürlich auch nicht beweglich. Die metallene "Nabe" auf der Unterseite ist nur eine glänzende Folie.

Öffnet man den beweglichen Schieber, der anders als beim Vorbild nicht zurückfedert, werden das LC-Display und die Solarzellen sichtbar. Der Rechner hat acht Stellen und zusätzlich zu den Grundrechenarten auch einen Speicher und eine Wurzeltaste. Der Begriff "Taste" paßt hier allerdings nicht wirklich, denn die Folientastatur wirkt zäh, gibt weder eine mechanische noch eine akustische Rückmeldung und ist für praktisches Arbeiten eher ungeeignet.

Die Uni Greifswald hat das gleiche Modell in ihrer Sammlung, allerdings in weiß (siehe externe Links). In der Sammlung befindet sich auch ein zweiter Diskettentaschenrechner, bei dem Tastatur und Anzeige anders angeordnet sind und der Schieber deswegen keinen Schlitz hat, dafür aber eine vorbildgerechte Bedruckung. Dieser Rechner hat auch eine andere Tastaturbelegung als meiner.

Als Baujahr ist in beiden Fällen ca. 1985 angegeben, und weil der eine Rechner noch eine "DD-Diskette" ist, könnte das gefühlsmäßig auch hinkommen. Mein Rechner hat allerdings schon eine HD-Erkennungsöffnung (gegenüber der Schreibschutzöffnung), die allerdings nicht durchgehend ist und auch etwas zu schmal. Bei echten DD-Disketten fehlt diese Öffnung jedoch völlig.

Eigenes Exemplar

  • Inv-Nr. 214, Seriennummer: keine, Zustand: funktionsfähig

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