Triumph-Adler 8210 PD

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Adler 8210 PD

Der Triumph-Adler 8210 PD (CP48) ist ein 10-stelliger druckender Tischrechner mit Digitron-Anzeige. Mein Exemplar ist von 1984.

Dieses Modell gehört zur preiswerten Reihe Triumph-Adler 8210/8212 PD, die sich verglichen mit der Reihe Triumph-Adler 1121 PD durch geringere Abmessungen, eine „billigere“ Tastatur und ein einfarbiges Druckwerk auszeichnen.

Zum Funktionsumfang des 8210 PD gehört ein Speicher mit Automatikmodus und eine Vorzeichenwechseltaste. Alles andere kann man eigentlich als Mindestausstattung für druckende Tischrechner bezeichnen. Der Rechner hat wie alle Modelle der Reihe eine „Addiermaschinentastatur“, d.h. er hat separate Tasten für die Punktrechnungen und eine dazugehörige [=]-Taste.

Innenleben

Das Gehäuse entspricht bis auf die Farbe und die Tastenanordnung dem des Vorgängermodells 10 XPD. Zu den technischen Änderungen gehört, dass das Netzkabel jetzt nicht mehr aussteckbar ist und dass der Trafo mit der Platine verlötet ist – eine äußerst ungewöhnliche Konstruktion. Trotz der Verlötung wird eine der erzeugten Spannungen über Kabel auf die Platine geführt.

Die Platine mit der Nummer 5261008018 trägt die Modellbezeichnungen 8210 PD und 8212 PD, was zeigt, dass die zehn- und zwölfstelligen Modelle weitgehend baugleich sind. Im 8210 PD fehlt jedoch eines der drei ICs für die Druckeransteuerung, und bei genauerem Hinsehen findet man auch weitere Abweichungen in der Bestückung der Platinen. Die CPU ist jedoch bei beiden Rechnern ein General (Hitachi) HD38424LF, wie auch im älteren 121 XPD (CP44(10)).

Der Drucker ist ein Epson Model 612, der äußerlich weitgehend unveränderte Nachfolger des Model 722. Wie bei diesem Typ üblich, erfolgt das Wechseln der Farbrolle von unten durch einen Deckel im Gehäuseboden. Aus diesem Grund hat der Rechner auch keine abnehmbare Druckerabdeckung.

Verwandtschaft

Der Vorgänger des 8210 PD ist der 10 XPD, der allerdings statt einem vollwertigen Speicher mit vier Tasten nur einen Grand-Total-Speicher hat.

Das 12-stellige Gegenstück zum 8210 PD ist der 8212 PD (CP48(1)), wie auch dem Platinenaufdruck hervorgeht. Der Merona 121 XPD (CP48(2)) ist wiederum mit dem 8212 PD technisch identisch.

Wie die seiner Verwandten sind auch die Tastenkappen des 8210 PD sehr alterungsanfällig, wobei nicht die weißen Tasten vergilben, sondern die übrigen Tasten (auch die schwarzen!) verblassen. Im Artikel zum LC 110, einem anzeigenden Rechner, der im Prinzip die gleiche Tastatur hat, gehe ich auf das Phänomen genauer ein.

Galerie

Eigenes Exemplar

  • Inv.Nr. 4058, Seriennummer 76288789, "Adler", Baujahr 1984, Zustand: funktionsfähig
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